News in Brief

Die internationalen Sprache " Esperanto "

Seit Urzeiten gibt es Bestrebungen, die internationale Kommunikation  durch eine Sprache zu ermöglichen, die dem Lernenden ein Minimum an Erarbeitungsaufwand, ein Maximum an Logik, Aussprache und Schreibweise
sichert. Es ist eine Sprache erforderlich, die leicht erlernbar ist, die möglichst gut klingt, die in Ihrem Aufbau möglichst regelmäßig ist, deren Buchstaben immergleich ausgesprochen werden, die auf überflüssige Regeln wie zum Beispiel zur Worttrennung am Zeilenende verzichtet. Die zunehmende Verflechtung der Gesellschaft unseres Globus, die immer stärker  werdende Kommunikation zwischen den verschiedenen Völkern, das Erfordernis  einer Verständigung zwischen den Bürgern von Staatengruppen dringt mehr denn je zu einer Kommunikationsplattform, die von allen, weil neutral, akzeptiert werden kann.

Die Verwendung einer nationalen Sprache als Kommunikationsplattform wird zwar seit jeher hingenommen, ist aber in Ganze nicht akzeptabel.

Die Geschichte zeigt, dass diese Sprachen sich auch einander ablösen. Griechisch, Latein, Niederdeutsch, Französisch waren einmal zwischen einzelnen Staaten, in Staatenbünden oder gar weltweit von Bedeutung.

Heute ist es Englisch.
Die Verwendung dieser internationalen Sprachen als Sprachbrücke ist aber zumeist durch ökonomische und politische Hintergründe zu erklären.  Dass diese internationalen Sprachen oft nur als "notwendiges übel" 

Verwendung fanden, ist Tatsache. Dass der freudigen Nutzung dieser Sprache nicht nur die schwere Erlernbarkeit (wegen der in jeder nationalen Sprache anzutreffenden Ausnahmen), sondern auch die oft nicht vorhandene mentale Akzeptanz entgegenstand, ist bekannt. Von den vielen Missverstand müssen durch die mangelhafte Beherrschung dieser Sprache ganz zu schweigen.

Allein das Projekt von Dr. Ludwig Zamenhof mit seiner internationalen Sprache " Esperanto " hat es bisher geschafft, dass diese geplante Sprache mit heute schätzungsweise 3 bis 6 Millionen Sprechern angewendet und gesprochen wird. Der Initiator hat nicht nur eine Sprachkonzept vorgelegt, sondern damit auch eine hohe ethische Qualität verbunden. Wer mit  Menschen aus anderen Sprachen, Kulturen und diversen Geschichtshintergründen auf gleicher Augenhöhe kommunizieren will, muss eben auch akzeptieren,  dass sein Gegenüber gleichberechtigt ist, voll akzeptiert wird in seiner Menschenwürde, und unabhängig von seiner Religion, seiner Sprache, seinem wirtschaftlichen Umfeld usw. Diesen hohen ethischen Anspruch hat Dr. Zamenhof gleichsam mit seinem Sprachkonzept entwickelt und somit für ein zukunftsträchtiges Modell für die sich entwickelnde Welt - Zivilgesellschaft geliefert.

Der Vortragende ist der Auffassung, dass die Idee des Weltbürgertums  und die Idee einer internationalen Sprache, die Esperanto sein könnte, eine sinnvolle Ergänzung zu der Ethik Albert Schweitzers von der Ehrfurcht vor dem Leben  ist.

 Dipl.-Ing.(FH) Gerhard Hirschmann   Sektion Sachsen-Anhalt  AWC Deutschland e.V.
 Hegelstrasze 7     39104 Magdeburg   Telefon: +49 391 544 2662 Mobil:    +49 171 8169 700 
 E mail: weltbuerger-md@email.de .      www.geocities.com/weltbuergermagdeburg

 

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